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Einstufung für Musikvereine 2014 Drucken E-Mail

 

Am Wochenende vom 8. und 9. November war es wieder soweit, 29 Musikvereine stellten sich der Herausforderung im Rahmen der von Födekam Ostbelgien organisierten Einstufung der Musikvereine. In insgesamt 6 Leistungsstufen (3. Kategorie, 2. Kategorie, 1. Kategorie, Exzellenzklasse, Ehrendivision und Höchststufe) traten die Vereine unterschiedlicher Größe und Besetzung an. Bewertet wurden sie von einer kompetenten Fachjury bestehend aus dem niederländischen Dirigenten und Vorsitzenden der Jury Pierre Kuijpers, dem in Ostbelgien bereits als Play-In-Dirigent bekannten Niederländer Hardy Mertens und dem belgischen Dirigenten und Saxofonisten Alex Steurs.

Die Musikgesellschaft „Edelweiß“ Crombach war in diesem Jahr wie bereits 2009 in der Exzellenzklasse gemeldet. In intensiver Probearbeit hatten sich die Musiker im Laufe des gesamten Jahres 2014 sowohl in Register- als auch in Gesamtproben den technischen und musikalischen Herausforderungen des Programms gestellt. Getrübt wurde die Vorbereitung durch den plötzlichen Tod unseres langjährigen Fahnenjunkers Josef Thommen, der den Verein als Sponsor und organisatorischer Motor bei Veranstaltungen immer unterstützt hat. In Gedenken an Josef trat der Verein mit Trauerflor auf. In der Generalprobe hatte Dirigent Erni Gangolf noch einmal bekräftigt, dass es in erster Linie um die Freude an der Musik gehe und das Konzert die Belohnung eines jeden Musikers für die geleistete Arbeit der letzten intensiven Monate und Wochen sei.

Mit „The Golden Gryphon“ hatte sich Födekam ein besonderes Pflichtwerk für die Exzellenzklasse ausgesucht. Der junge belgische Komponist Tom de Haes  beschreibt in dieser Fantasy-Komposition einen goldenen Greif, ein Fabelwesen mit dem Körper eines Löwen und dem Kopf sowie den Flügeln eines Adlers. Das Geschöpf vereint in sich die Kraft des Königs der Tiere und die Eleganz des Königs der Lüfte. In den drei Teilen des Arrangements wird der goldene Greif in all seinen Facetten beschrieben: Als Hüter der göttlichen Geheimnisse, als Anführer des Gespanns vor dem Wagen des Sonnengottes Helios und als heroische, unbezwingbare Kreatur. In seinem Werk verlangt Tom de Haes allen Pulten sowohl Fingerfertigkeit und Rhythmusgefühl als auch höchste Konzentration ab.

Aus dem bereitgestellten Repertoire der Wahlwerke hatte sich Dirigent Erni Gangolf für „A Bamberg Fantasy“ von Ben Haemhouts, einem weiteren Belgier, entschieden. Inspiration und Anlass für diese Komposition lieferten die Stadt Bamberg und insbesondere die Bamberger Sinfoniker. Haemhouts beschreibt das in der Nähe der Festspielstadt Bayreuth gelegene vielseitige Städtchen in fließenden Melodien und rasanten Tempi-Wechseln. Auch hier sind sowohl Fingerfertigkeit als auch musikalisches Geschick in allen Registern gefragt.

 

Am 9. November um 10.40 Uhr trat die Musikgesellschaft jedoch zunächst mit dem Einspielwerk „Gruß an Ostbelgien“ vor die Jury. Der altbekannte Marsch dürfte wohl dem ein oder anderen Musiker ein wenig das Lampenfieber genommen haben, denn vor dem Auftritt waren Nervosität, Anspannung und der Wille, nun endlich auf die Bühne zu dürfen, deutlich spürbar. Mit höchster Konzentration starteten wir dann in die entscheidende Phase. Die Darbietung des Pflichtwerks „The Golden Gryphon“ verlief trotz leichter Unsicherheiten und einigen kleinen Patzern recht reibungslos. Mit dem Vortrag des Wahlwerks „A Bamberg Fantasy“ konnten wir unsere Stärken im Bereich Gesamtklang und Musikalität zur Geltung bringen. Die Jury und das Publikum im fast bis auf den letzten Platz besetzten großen Saal im Triangel verabschiedeten uns mit einem herzlichen Applaus.

Als sich der Vorhang schließlich vor uns schloss, verließen wir mit großer Erleichterung die Bühne. Wir gönnten uns erst einmal das wohl verdiente Frühschoppenbier und freuten uns besonders über die Unterstützung der zahlreichen Crombacher im Publikum. Grundsätzlich war die Stimmung nach dem Auftritt sehr positiv und die Musiker gratulierten sich gegenseitig zu ihrer Leistung.

Viele von uns blieben bis zum Abend im Triangel, um sich die gelungenen Darbietungen der Vereine der Ehrendivision und der Höchststufe anzuhören. Im Laufe des Nachmittags stieg die Spannung und um 19.45 Uhr war es endlich soweit. Die Jury verkündete die Ergebnisse: Mit 80,2 % wurden wir nicht nur in der Exzellenzklasse bestätigt, sondern konnten unser Ergebnis von 2009 noch verbessern. Entsprechend euphorisch war dann auch der Empfang unseres Präsidenten Ferdi und unseres Dirigenten Erni in Crombach, denen die Musiker mit Jubel- und Gesangseinlagen ihre Freude und ihre Dankbarkeit zum Ausdruck brachten. Bis in die Morgenstunden wurde gesungen, gelacht und gefeiert.

Hier einige Berichte und einige Fotos aus dem Grenz-Echo:

Die Resultate pro Kategorie:

3. KATEGORIE - Pflichtwerk Bereich "Harmonie": Four old Dances (Jan Van der Roost)

  • 80,80 % - Musikverein "Echo vom Hochtumsknopf" Maldingen - Julien Theodor - Wahl: Three Times a Tune (Jan Hadermann)
  • 75,70 % - Kgl. Musikverein "Harmonie" Born - Christoph Litt - Wahl: The Sword in the Stone (Bert Appermont)
  • 73,90 % - Kgl. Musikverein "Echo" Wirtzfeld - William Trips - Wahl: Scenes of Russia (Johan Nijs)

2. KATEGORIE - Pflichtwerk Bereich "Harmonie": Room for Two (Stef Minnebo)

  • 80,80 % - Kgl. Musikverein "St. Lambertus" Manderfeld - Matthias Verniers - Wahl: Concerto Dynamico (Johan Nijs)
  • 80,20 % - Kgl. Musikverein "Ardennenklang" Emmels - Roland Smeets - Wahl: Voyage with the VOC (William Vean)
  • 73,50 % - Kgl. Musikverein "Heimat" Mackenbach - Xavier Nelles - Wahl: Petite Suite Européenne (André Waignein)

1. KATEGORIE - Pflichtwerk Bereich "Harmonie": Ratafia (Willy Franssen)

  • 87,70 % - Kgl. Musikverein "Einigkeit" Montenau - Manu Fernandez - Wahl: Indian Summer (Eric Ball)
  • 84,00 % - Kgl. Musikverein "Talecho" Wallerode - Thomas Gustin - Wahl: Broken Sword (Kevin Houben)
  • 82,70 % - Kgl. Musikverein "Cäcilia" Oudler - Sonja Soons - Wahl: Mind Setz (Ed Huckeby)
  • 81,70 % Kgl. Musikverein "Heimatklänge" Schönberg - Dieter Keller - Wahl: Scandinavia (Alfred Bösendorfer)
  • 81,40 % - Kgl. Musikverein "Concordia" Recht - Guido Niessen - Wahl: Rapunzel (Bert Appermont)
  • 80,70 % - Kgl. Musikverein "Heimatklang" Schoppen-Möderscheid - Yannick Plumacher - Wahl: Condacum (Jan Van der Roost)
  • 80,20 % - Kgl. Musikverein "Echo vom Buchenberg" Rodt - Marc Lemmens - Wahl: Treasure Island (Bert Appermont)
  • 80,00 % - Kgl. Musikverein "Eifeltreu" Lommersweiler - Michaël Haas - Wahl: Il Postiglione d'Amore (Alfred Bösendorfer)
  • 78,20 % - Kgl. Musikverein "Eifelklang" St. Vith - Charlotte Van Passen - Wahl: Pacific Dreams (Jacob de Haan)
  • 76,40 % - Kgl. Musikverein Meyerode - Hermann Veithen - Wahl: Kleine Ungarische Rhapsodie (Alf. Bösendorfer)
  • 75,00 % - Kgl. Musikverein "Laetitia" Heppenbach - Christoph Litt - Wahl: Petite Suite Pittoresque (Willy Hautvast)

EXZELLENZKLASSE - Pflichtwerk Bereich "Harmonie": The Golden Gryphon (Tom de Haes)

  • 86,70 % - Kgl. Musikverein "Burgecho" Reuland-Lascheid - D. Hilligsmann - Wahl: Absalom (Bert Appermont)
  • 85,20 % - Kgl. Musikverein "Burgklänge" Bütgenbach-Berg - Patrick Sporken - Wahl: A Springtime Celebration (Alfred Reed)
  • 82,50 % - Kgl. Harmonie Kettenis - D. Hilligsmann - Wahl: Gulliver's Travels (Bert Appermont)
  • 80,20 % - Kgl. Musikgesellschaft "Edelweiß" Crombach - Erni Gangolf - Wahl: A Bamberg Fantasy (Ben Hamhouts)
  • 78,00 % - Kgl. Musikverein "Hof von Amel" - Johann Piront - Wahl: Alphamonic Overture (Satoshi Yagisawa)

EHRENDIVISION - Pflichtwerk Bereich "Harmonie": Geneveva (Guy Duijck)

  • 90,00 % - Symphonisches Blasorchester der Belgischen Eifel (SBBE) - Roland Smeets - Wahl: Suite from Hymn of the Highlands (Philip Sparke)
  • 89,00 % - Kgl. Harmonie Orchester Eupen - Frédéric Collinet - Wahl: La Quintessenza (Johan de Meij)
  • 88,50 % - Kgl. Musikverein "Zur Alten Linde" Weywertz - H. Vanhoorne - Wahl: Firestorm (Stephen Bulla)
  • 81,00 % - Harmonie NordOstWind - Gérard Hamers - Wahl: Bonaparte (Otto M. Schwarz)

EHRENDIVISION - Pflichtwerk Bereich "Fanfare": Essence of Youth (Stijn Roels)

  •  90,00 % - Fanfare Musica Nova - Sébastien Lemaire - Wahl: Kerkrade Variants (Stephen Bulla)

HÖCHSTSTUFE - Pflichtwerk Bereich "Harmonie": Danzas del Inferno (Bart Picqueur)

  • 93,20 % - Kgl. Harmonie Hergenrath - Gerhard Sporken - Wahl: A Savannah Symphony (Philip Sparke)
  • 90,50 % - Cercle Musical Kelmis - Rainer Hilger - Wahl: Oscar for Amnesty (Dirk Brossé)


 
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